Was für ein Fest: Bio-Weidegans aus Malans
Zurzeit findet man neben Hühnern und Bruderhähnen auch Gänse auf unseren Weiden in Malans. Das gute Futter und artgerechte Haltung machen unsere Malanser Bio-Weidegans zu einem ganz besonderen Festtagsbraten:
- im Vergleich zu Mastgänsen ohne Weide haben unsere Weidegänse weniger, dafür aber hochwertiges Fett
- ihr Fleisch ist durch die langsame Aufzucht wasserärmer, d.h. weniger Bratverlust
- durch den Auslauf ist das Fleisch dünkler und viel aromatischer
Unsere Gänse sind zum Martinstag, am 11. November und im Dezember erhältlich.
Wir freuen uns über Bestellungen per Email oder auch telefonisch unter: 079 327 7 51.

Der Brauch der Martinsgans:
Die Legende besagt, dass der tugendhafte Soldat Martin sich versteckte, weil er nicht zum Bischof gewählt werden wollte. Doch das laute Schnattern einiger Gänse verriet sein Versteck und er musste doch das Amt antreten. Den Brauch an Martini, dem Todestag des heiligen Martins, mit Gänsen zu verbinden, ist auch in der Schweiz verankert. Am 11. November verrichteten früher die Bauern den Pachtzins für das ganze Jahr – meist wurde dies in Naturalien bezahlt. Da diese häufig aus einer Gans bestand, bot es sich an, diesen herrlichen Braten zum Festessen zu machen und noch am selben Abend zu verspeisen.
Der Gänsebraten findet auch heute wieder in der Schweiz ihre Liebhaber. Wir haben ein sehr traditionelles Rezept zusammengetragen. Die Zubereitung bedarf etwas Geduld, aber ein saftiger Braten mit knuspriger Haut und ein Glas goldenes Bio-Fett (unbedingt für den späteren Gebrauch aufheben!) entschädigt die Mühe allemal.
Malanser Bio-Weidegans mit Apfel und Majoran
Rezept für 6-8 Personen:
1 Gans à ca. 3 Kilo
Salz und Pfeffer
1 Boskop-Apfel
3-4 Zweige Majoran
Küchengarn
Holzstäbchen
Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Die Gans mit Salz und Pfeffer einreiben. Im Bauchraum würzen. Den Apfel ungeschält, grob zerteilen und zusammen mit den Kräutern in den Bauch legen. Mit einem spitzen Messer das Bauchfett vorsichtig einstechen. Die Gans mit den Holzstäbchen verschliessen und dem Küchengarn zusammenbinden.
Wasser aufkochen und den vorbereiteten Bräter etwa einige Zentimeter hoch füllen. Die Gans im Wasser drehen und den Ofen schieben. Die Gans immer wieder mit der Bratflüssigkeit begiessen und während zweier Stunden, je nach Gewicht der Gans, goldbraun und knusprig braten.
Das ausgelassene Fett der Gans abschöpfen, sammeln und kühl in einem Einmachglas aufbewahren (eignet sich hervorragend für knusprige Bratkartoffeln oder auch als Brotaufstrich). Die Gans vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.
Zu diesem Essen passen Rotkraut, karamellisierte Maroni und auch Rosenkohl.
Unsere Gänse sind zum Martinstag, am 11. November und zu den Feiertagen im Dezember erhältlich. Reservieren Sie Ihre Bio-Weidegans frühzeitig per Email oder auch telefonisch unter: 079 327 27 51.
